SV Werder trauert um Gerhard Zebrowski

Der SV Werder trauert um Ehrenmitglied Gerhard Zebrowski (Foto: nordphoto).
Nachruf
Dienstag, 05.05.2020 / 09:58 Uhr

Der SV Werder Bremen trauert um Ehrenmitglied Gerhard ‚Gerd‘ Zebrowski, der wenige Tage nach seinem 80. Geburtstag verstorben ist.

Gerhard Zebrowski, am 25. April 1940 in Bremen geboren, kam bereits als Jugendlicher vom TuS Walle zu den Grün-Weißen und spielte ab 1959 in der Oberliga-Mannschaft des Vereins (71 Spiele, 24 Treffer). In der 1963 gegründeten Bundesliga lief der Offensivspieler in 145 Partien für den SV Werder auf und erzielte dabei 40 Tore. 1961 gewann Zebrowski mit den Grün-Weißen den DFB-Pokal, 1965 gehörte er zu der Mannschaft, die zum ersten Mal den Deutschen Meistertitel an die Weser holte. Dabei trug der Offensivspieler mit insgesamt elf Saisontreffern maßgeblich zu diesem Titelgewinn bei.

Schnell, trickreich, clever, torgefährlich und mit einer Körpergröße von nur 1,70 Meter war Zebrowski bei den gegnerischen Abwehrreihen gefürchtet. Außerhalb des Spielfelds galt er als echter Teamplayer, der für jeden Spaß zu haben war. Seine Fähigkeiten brachten den Werderaner bis in die deutsche B-Nationalmannschaft. 1969 wechselte Zebrowski von den Grün-Weißen zum TuS Bremerhaven 93. Am Ende seiner Karriere spielte er ab 1972 schließlich noch für den SV Hemelingen.

Nach der Zeit als Spieler wurde Gerhard Zebrowski dann wieder für den SV Werder aktiv: Zunächst als Partner von Klaus Matischak, seinem ehemaligen Mitspieler, und später alleine verantwortete der gelernte Speditionskaufmann in den 1970er und 1980er Jahren das damalige Stadionmagazin ‚Werder-Echo‘. Im Jahr 2014 ernannte ihn der SV Werder – gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern der 1965er-Meister-Mannschaft – zum Ehrenmitglied. Seiner Geburts- und Heimatstadt Bremen blieb Gerhard Zebrowski bis zu seinem Tod treu und lebte mit seiner Ehefrau im Stadtteil Grolland.

„Der Gewinn des Deutschen Meistertitel 1965 nimmt einen besonderen Stellenwert in der Historie des SV Werder Bremen ein – und damit auch alle, die daran beteiligt waren. Mit Gerd Zebrowski haben wir einen erstklassigen Spieler und außergewöhnlichen Menschen der Meistermannschaft verloren“, stellte Werder-Präsident und Geschäftsführer Dr. Hubertus Hess-Grunewald die Leistung Zebrowkis für die Grün-Weißen heraus. „Als waschechter Bremer identifizierte er sich besonders mit dem SV Werder. Das zeigte sich auch daran, dass er bis zu seinem Tod Mitglied im Verein war – insgesamt 67 Jahre. Noch vor wenigen Tagen konnten wir anlässlich seines runden Geburtstags seine Verdienste würdigen. Dass wir nur kurz danach um ihn trauern müssen, macht uns besonders traurig. Der SV Werder Bremen wird Gerd Zebrowski stets ein ehrendes Andenken bewahren.“

 

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