Lieber 110 statt 99

Clemens Fritz im Mediengespräch über Schalke, die Grundstimmung und wichtige Wochen
Clemens Fritz stellte sich am Dienstag den Fragen der Journalisten (Foto: WERDER.DE).
Profis
Dienstag, 26.01.2021 / 12:57 Uhr

Von Lennard Worobic

Nach dem Sieg gegen Hertha BSC, durch den sich der SV Werder ein wenig Luft in der Bundesliga-Tabelle verschaffen konnte, steht den Grün-Weißen eine wichtige Saisonphase bevor. „Es ist eine Woche, die vor uns liegt, wo wir einiges erreichen können“, meint Leiter Scouting und Profifußball, Clemens Fritz, im Mediengespräch am Dienstag (zum Video) vor dem Heimspiel gegen den FC Schalke 04. „Den Schwung aus dem Hertha-Spiel sollten wir jetzt mitnehmen, uns aber nicht darauf ausruhen“, fordert Fritz mit Blick auf das zweite Rückrunden-Duell.   

Die aktuelle Situation bei den Gelsenkirchenern will der 40-Jährige dabei nicht überbewertet wissen: „Wir müssen versuchen, alles reinzuhauen. Es kann extrem gefährlich sein, dass keiner mehr mit Schalke rechnet.“ Da sich die Gäste in der Wintertransferphase zudem verstärkt haben, gelte es besonders wachsam zu sein. „Sie haben mit Kolašinac und Huntelaar noch einmal individuelle Qualität reingebracht“, warnt Fritz und fordert zugleich: „Deswegen sollte keiner davon ausgehen, dass in diesem Spiel auch nur 99 Prozent reichen werden. Wir sollten lieber 110 geben.“

Romano Schmid überzeugte in der "Englischen Woche" (Foto: nordphoto).

Gegen Hertha haben die Werder-Profis ihre Spritzigkeit unter Beweis gestellt. Grundstein dafür sei das gute Klima innerhalb der Mannschaft, erklärt Fritz. „Die Mannschaft ist da sehr gefestigt. Es bringt sich jeder voll ein“, sagt er. Gemeint sind damit auch junge Spieler wie Romano Schmid: „Ich freue mich unheimlich, die Entwicklung der Mannschaft zu sehen und den jungen Spielern zuzuschauen.“ Die Erwartungshaltung sollte diesbezüglich aber auch nicht zu hoch gesetzt werden, betont Clemens Fritz. Denn bei jungen Spielern müsse man sowohl mit Höhen als auch mit Tiefen rechnen. Die aktuelle Hochphase kann der SV Werder aber genießen und versuchen, sie so lange wie möglich aufrecht zu erhalten.

Zum kompletten Mediengespräch

 

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